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Kritik an Zentralrat

09.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal. Wie gefährlich es selbst für waschechte Demokraten ist, sich per Wortwahl, Timbre oder falschen Schlüssen in die Schusslinie des Zentralrats deutscher Juden zu bringen, zeigen Kopftrophäen, welche die Wandelgänge des Zentralrats schmücken.

Der geschriebene Anspruch des Zentralrats schließt alle Juden in Deutschland ein (auch solche, die dem Politikum Zentralrat keine Zugehörigkeit überantworten können!?) und gilt unisono für Kirche, Politik und Kultur. Eine interessante Aufgabenmischung, fern unserer Grundordnung, wäre die jüdische Kirche eine Staatskirche und nicht nur eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die sich je nach Interessenlage der Zunge Kirche oder Politik bedienen kann und sich damit geschickt einer gewissen, auch vergangenheitsbegründeten Unantastbarkeit bedient.

Übrigens zählt die Mitgliedschaft zirka 105 000 Deutsche es ist also eine kleine Gemeinde. Der unmittelbar greifbare politische Einfluss ist aber ungleich größer als durch unsere Staatskirchen, die Millionen Menschen vertreten und sich an die Spielregeln der Trennung von Staat und Kirche halten müssen.


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