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Kreisräte wollen mehr Einfluss auf VVS

05.12.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD, Grüne und Linke haben mit Anträgen im Kreistagsausschuss die Gestaltung von ÖPNV-Tarifen im Visier

Fragen künftiger Mobilität werden nicht nur im Zeichen des Klimaschutzes immer drängender. Mittlerweile geht es in einem Ballungsraum wie der Region Stuttgart und seinen täglichen Staus auf den Straßen schlicht um die Frage, wie Mobilität überhaupt noch möglich ist. Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr ist unstrittig, nicht so die Frage der Finanzierung.

Der Verkehrsverbund Stuttgart erhöht die Tarife für Busse und Bahnen ab 1. April kommenden Jahres um durchschnittlich 2,66 Prozent. Bei einzelnen Tarifarten liegen diese allerdings über dem Schnitt und können je nach Zielgruppe und Tarifzonen bis gut sieben Prozent betragen.

Im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags lagen am Donnerstag verschiedene Anträge vor, die sich mit der Gestaltung von Tarifen, aber auch mit dem Prozedere der Tariferhöhungen befassten. Allerdings waren dazu die Beschlüsse im Aufsichtsrat des VVS einige Tage zuvor schon gefasst worden. Genau das ist den Grünen ein Dorn im Auge. „Wir können dann nur noch abnicken“, kritisierte deren Sprecherin Marianne Erdrich-Sommer. Dem Kreistag müsse es aber möglich sein, ein Votum dazu abzugeben. Unterstützung erfuhr sie von Peter Rauscher (Die Linke).


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