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Kräutersegen

15.08.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Gegen jede Krankheit ist ein Kräutlein gewachsen“, schrieb einst Pfarrer Sebastian Kneipp. Ein Satz, in dem viel Wahres steckt. Gerade in den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom, was die Beschäftigung mit und die Anwendung von Kräutern betrifft.

Wieso diese Rückbesinnung? Wir haben etwas Wesentliches wiederentdeckt. Nämlich, dass Köper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Und nur wenn alles im Gleichgewicht ist, geht es dem Menschen wirklich gut. Dass dies keine neue Erkenntnis ist, zeigt sich beispielsweise in unserer Sprache in vielen Sprichwörtern: „Da ist mir etwas auf den Magen geschlagen“ oder „Etwas sitzt mir im Nacken“. Wird ein Teil vernachlässigt, zieht dies unmittelbar auch die anderen Teile in Mitleidenschaft.


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