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Konzession noch in der Schwebe

27.09.2007 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frickenhausens Bürgermeister Bernd Kuhn muss Antrag wieder von der Tagesordnung nehmen

FRICKENHAUSEN. Die Diskussion um die Gründung eigener Stadtwerke in Frickenhausen fand auch am Dienstagabend keinen Schlusspunkt. Bürgermeister Bernd Kuhn nahm den Antrag der Verwaltung, von einer Gründung abzusehen und gleichzeitig den Gas-Konzessionsvertrag mit der Fair Energie Reutlingen zu verlängern, wieder von der Tagesordnung. Der Grund: Der Reutlinger Energiedienstleister hatte noch am Montag einen Zusatz zu seinem Angebot nachgeschoben, der nicht mehr, wie von der Gemeindeordnung gefordert, rechtzeitig gutachterlich habe geprüft werden können.

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat hatte vor eineinhalb Jahren den Anstoß zur Diskussion über eigene Stadtwerke gegeben. Anlass war für die SPD das Auslaufen des Gas-Konzessionsvertrags zwischen der Gemeinde Frickenhausen und der Fair-Energie Reutlingen. Bevor man sich auf weitere 20 Jahre binde, solle doch geprüft werden, ob man auf dem sich bewegenden Energiemarkt nicht günstigere Lösungen finden könne.

Die Chance dazu boten die Stadtwerke Nürtingen. Sie boten der Nachbargemeinde bereits Ende letzten Jahres mehrere Möglichkeiten an, von der Vergabe der Konzession an den Nürtinger Energiedienstleister bis hin zur Gründung von gemeinsamen Stadtwerke für Frickenhausen, die dann selbst als Netzbetreiber aktiv werden könnten.


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