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Konzept soll erstellt werden

14.06.2013 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grafenberger Gemeinderat diskutiert über Schulsozialarbeit

Der Gemeinderat befasste sich mit dem Thema Schulsozialarbeit. Bevor eine Entscheidung getroffen wird, soll zunächst ein Konzept erarbeitet werden.

GRAFENBERG. Nach kontroverser Diskussion beschloss das Gremium am Ende bei drei Enthaltungen, in Zusammenarbeit von Verwaltung, Grundschule und Oberlinstiftung ein Konzept zu erstellen, wie die Schulsozialarbeit in der Gemeinde aussehen soll. Gleichzeitig sollen entsprechende Förderanträge gestellt werden. Die Förderrichtlinien setzen eine 50-Prozent-Stelle voraus. Beginn könnte frühestens im nächsten Schuljahr sein.

Nach einer groben Kostenschätzung kommt nach derzeitigem Stand auf die Gemeinde ein Eigenanteil von knapp 17 000 Euro zu. Rektorin Anke Krohnke betonte, dass es sich bei dem Wunsch nach Einführung der Schulsozialarbeit um eine vorbeugende Maßnahme handele und nicht um einen Einsatz als „Feuerwehr“. Die Lehrer müssten einen nicht unerheblichen Teil der Unterrichtszeit in sozialpädagogische Maßnahmen investieren, erklärte sie: „Wir kommen mit dem Stoff nicht durch.“

Die Schulsozialarbeit arbeite dagegen ganz anders. Im Unterricht liege der Schwerpunkt auf Didaktik. Kinder, die sich angemessen verhielten, würden in ihrem Lernwillen und ihrer Lernfreude immer wieder beeinträchtigt.


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