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Kommt nun das schnelle Internet?

06.09.2014 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ministerium unterstützte Wolfschlugen, um Fördergelder für die Leerrohrverlegung zu erhalten

WOLFSCHLUGEN. Schnelles Internet – das bedeutet nicht nur, Filme im Livestream ohne lästige Zeitverzögerung anzusehen. Vor allem bedeutet es für Firmen und Handwerksbetriebe, dass sie ohne stundenlanges Warten auch große Datenmengen herunterladen können – eine Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch in etlichen Gemeinden auch im Landkreis Esslingen können Firmen und Privatpersonen vom schnellen Internet nur träumen.

Durch die Verlegung der Wasserleitungen in der Schul- und Mörikestraße sah Wolfschlugens Bürgermeister Matthias Ruckh eine Chance, die Gemeinde zumindest auf das Glasfaserzeitalter vorzubereiten. Denn, so dachte sich Ruckh, wenn die Straße schon mal aufgebuddelt ist, könnte man zusammen mit den Wasserleitungen gleich Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegen. Da Wolfschlugen keine sehr reiche Gemeinde ist, beantragte er Fördergelder beim Land. Und da Wolfschlugen auch eine kleine, eher ländliche Gemeinde ist, dachte der Bürgermeister, sie erfülle die Förderkriterien für den Ländlichen Raum.

Indes, Ruckhs Antrag wurde abgelehnt. Denn Wolfschlugen hat zwar nur etwa 6000 Einwohner, liegt aber in einem sogenannten Verdichtungsraum, also einem Raum mit hoher Siedlungsdichte und Infrastruktur. Ruckh holte sich Rat bei den Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Esslingen, zu dem Wolfschlugen seit der Wahlkreisreform gehört.


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