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Kohlberger Wasser wird teurer

15.11.2012 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gewerbesteuer rettet die Bilanz des Jahres 2011

KOHLBERG. Nach einer Bürgerfragestunde, die den zeitlichen Rahmen erheblich sprengte, weil es wieder um das geplante Großkaliberschießen ging (wir berichteten), gab es Erfreuliches zu berichten im Kohlberger Gemeinderat bei der Jahresrechnung 2011. Sie schließt mit einem Überschuss von knapp 448 000 Euro ab bei einem Gesamtbetrag der Einnahmen und Ausgaben von 5,3 Millionen.

Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 4,4 Millionen. Der Überschuss wurde entsprechend den gesetzlichen Vorgaben der allgemeinen Rücklage zugeführt. Der Schuldenstand beträgt zum Jahresende 2011 1,17 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 517,67 Euro entspricht.

Das erfreuliche Ergebnis resultiert hauptsächlich aus Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und Schlüsselzuweisungen. Gemeinderat Heinz Euchner hob hervor, dass jeder Cent vor dem Ausgeben umgedreht und „jede Zahl mit viel Herzblut betrachtet“ werde. „Wir können stolz sein, jemanden zu haben, der das so gut macht“, lobte er Hans Gneiting für das übersichtliche und leicht verständliche Zahlenwerk.

Einen Wermutstropfen gab es dann noch mit der Wasserpreiserhöhung um 30 Cent auf 2,65 Euro pro Kubikmeter. Dabei war allerdings auch erfreulich, dass der Gemeinderat nicht die vorgeschlagenen 50 Cent beschloss, sondern 30 Cent und somit Kohlberg nicht die Spitzenreiterposition unter den Gemeinden einnimmt.


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