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Kohlberger Räten geht es beim Baugebiet zu langsam

30.07.2021 05:30, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Kohlberg beriet der Gemeinderat über die Entwicklung des Baugebiets Niederes Feld. Die Verwaltung und die beauftragte Stadtentwicklung wünschen sich etwas mehr Zeit.

KOHLBERG. Mit dem Sachstandsbericht für den Bebauungsplan Niederes Feld hat der Kohlberger Gemeinderat am Freitag einstimmig den Aufhebungsbeschluss und gleichzeitig einen neuen Aufstellungsbeschluss gefasst. Das geschah nicht ohne ausführliche Diskussion zuvor, in der es darum ging, ob das geplante Regenüberlaufbecken (RÜB) an einen anderen Ort als zunächst geplant verlegt werden könnte.

Der Wunsch dazu war aus dem Gremium geäußert worden und hätte wegen einer Machbarkeitsstudie zeitliche Verzögerung bedeutet. Doch im Wesentlichen sprachen andere Gründe wie topografische Lage und damit verbundene Eingriffe in die Natur, Genehmigungsverfahren und auch Mehrkosten gegen eine Verlegung. Das ging aus den Informationen von Franziska Mayer vom Architekturbüro Künster hervor, die Einzelheiten zu einer möglichen Verlegung erklärte.

„Die Aufhebung des vorhandenen Aufstellungsbeschlusses geschieht nicht etwa, weil wir nicht weiterplanen, sondern wir wollen im Gegenteil zügig vorgehen“, betonte Bürgermeister Rainer Taigel zu Beginn des Sachstandberichts im Hinblick auf eine mögliche Verzögerung durch die Umplanung des RÜB: „So was geht nicht von heute auf morgen“. Er versprach „auf Hochtouren“ weiterzuplanen, wobei aber „gute Lösungen vor schnellen Lösungen“ bevorzugt werden.


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