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Kochen wie anno dazumal

27.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Lange bevor die Zubereitung von Speisen zum Lifestyle unserer Tage aufstieg, war Kochen und Wirtschaften schwere Frauenarbeit. Im Freilichtmuseum in Beuren werden am Mittwoch, 28. Oktober, von 13 bis 16 Uhr wieder alte Herdstellen eingeheizt. Es wird gekocht wie anno dazumal. Das museumspädagogische Team demonstriert in einer historischen Rauchküche auf dem Herdfeuer die Zubereitung von „Schwarzem Brei“, einem groben Getreidebrei aus Musmehl, dem Schrot aus gerösteten Dinkel- und Weizenkörnern, den es vornehmlich auf der Schwäbischen Alb noch Anfang des 20. Jahrhunderts entweder salzig oder süß zu essen gab. Auf einem Holz-Kohle-Herd aus den 1920er-Jahren wird eine schmackhafte Flädlesuppe zubereitet, die als Festtagssuppe bei besonderen Anlässen obligatorisch zum Menü gehörte. Weil die Vorratshaltung beim Kochen von zentraler Bedeutung war, können sich Museumsbesucher im historisch eingerichteten Vorratskeller des Schreinerhauses aus Ohmenhausen (Kreis Reutlingen) umschauen. Die Vorführung und Mitmachaktion ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder interessant.


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