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Kleine Bäume ganz groß: Bonsai-Ausstellung in Grötzingen

04.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kleine Bäume ganz groß: Bonsai-Ausstellung in Grötzingen

Seit nunmehr 30 Jahren begeistert der Bonsai-Kult auch in Deutschland. Doch erst in den letzten Jahren schafften es die kleinen Bäume, ganz groß rauszukommen. Seither erfreuen sich die Bonsai-Bäume nicht nur bei Gärtnern größter Beliebtheit. Daher lud der Bonsai-Arbeitskreis Aichtal-Filder am Wochenende in der Grötzinger Mehrzweckhalle alle Freunde der Mini-Bäume zu einer Bonsai-Ausstellung ein. Dort konnte man über 100 Exemplare betrachten, von denen einige sogar zum Verkauf standen. Der Begriff Bonsai stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie Anpflanzung in der Schale. Die Bonsai-Kultur kam erstmals im frühen zweiten Jahrtausend auf, und wurde in asiatischen Ländern wie China oder Japan betrieben. Auf dem Bild zu sehen ist der Grüne Fächerahorn, wie er in vielen heimischen Gärten anzutreffen ist, allerdings in stattlicher Größe. Sein Alter beträgt ungefähr 64 Jahre. Kenner sehen anhand der Gestaltung des Bonsai-Fächerahorns, dass dieser schon lange kultiviert wird. Denn je länger man ein solches Bäumchen pflegt, desto prächtiger und filigraner erscheint dessen Silhouette. In den Frühjahrs- und Sommermonaten müssen die Neuaustriebe regelmäßig zurückgeschnitten werden. Für jeden abgeschnittenen Trieb wächst ein neuer hinzu. Durch diese traditionelle Methode des Zurückschneidens und Wachsenlassens werden selbst so gewöhnliche Bäume wie Buche, Eibe oder Kiefer klein gehalten. Manche Bonsais, zum Beispiel der Mirabellenbaum, tragen sogar echte Früchte. Diese können zur gegebenen Zeit sogar geerntet werden. Ziel eines jeden Bonsai-Gärtners ist, die kleinen Bäume so natürlich wie möglich aussehen zu lassen. le


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