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Klärschlamm wird künftig verbrannt

28.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landkreis steigt weitgehend aus der Düngung aus

(la) Von 34 Kläranlagen im Landkreis Esslingen werden 30 Anlagen künftig ihren Klärschlamm nicht mehr landbaulich verwerten, sondern verbrennen lassen, erklärte Matthias Berg, Erster Landesbeamter und Dezernent für Umwelt und Technik im Esslinger Landratsamt, jüngst nach dem Abschluss entsprechender Verträge.

Die Entsorgung von Klärschlämmen ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Dabei ist das Ausbringen auf die Felder nicht verboten. Gleichwohl entspricht dies aber nicht mehr den heutigen Zielsetzungen des Gewässer- und Bodenschutzes sowie des Gesundheitsschutzes. Umso mehr freuen wir uns, dass die Mehrheit der Kläranlagenbetreiber im Kreis sich für den Weg der Verbrennung des Klärschlamms entschieden hat, betonte Matthias Berg: Durch dieses umsichtige, umweltbewusste Verhalten gelangen viele Schadstoffe nicht in den Boden und damit in den Kreislauf ,Boden-Pflanze-Verbraucher.

Nicht zuletzt folge man damit einer bereits im Jahre 2002 von der Landesregierung ausgesprochenen Empfehlung, nach der baden-württembergische Landwirte auf die landwirtschaftliche Klärschlammdüngung nach Möglichkeit verzichten sollten.


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