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Klärschlamm muss teuer entsorgt werden

01.04.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

54 000 Euro Mehrkosten in der Gemeinschaftskläranlage – Verursacher konnte nicht gefunden werden

BEMPFLINGEN (vb). Es ist ein eher unrühmliches Stück der Kriminalgeschichte: Die Ursache der hohen Kupferbelastung im Klärschlamm der gemeinsamen Bempflinger und Riedericher Kläranlage konnte nicht gefunden werden. Bleibt die Frage: Wer muss nun für die Kosten aufkommen?

Sitzungen von Abwasserzweckverbänden sind nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Wenig Spaß dürften auch die Vertreter der Gemeinde Riederich in der jüngsten Sitzung des Zweckverbandes Bempflingen-Riederich gehabt haben.

Auf der Tagesordnung stand nämlich die „Abwälzung für die Untersuchung und Beseitigung von kupferbelastetem Klärschlamm“. Das klingt nicht nur kompliziert, sondern birgt auch eine Menge Zündstoff in sich.

Zur Vorgeschichte: Mitte 2004 wurde festgestellt, dass der Klärschlamm der gemeinsamen Kläranlage von Riederich und Bempflingen erheblich mit Kupfer belastet ist. Fortan musste der Schlamm sozusagen als Sondermüll entsorgt werden. Dies war natürlich erheblich teurer als die herkömmliche Entsorgung. Bis Ende 2005 entstanden so Mehrkosten in Höhe von 54 250 Euro.


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