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Kirchensteuerflüchtlinge

21.02.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal. Der katholischen Kirche mangelt es am Zölibat schwörenden Nachwuchs für flächendeckende Gemeindepfarreien und am Geld. Der evangelischen Kirche in erster Linie am Geld für den Pfarrer. Kirchensteuerflüchtlinge übten mit ihrem Kirchenaustritt auch den Austritt aus der Gesinnung beziehungsweise Überzeugung, letztlich aus den Werten, über deren Verfall sie so energisch klagen

Wer sollte sie beständig weitergeben, diese Werteschätzung, wenn nicht die Kirche? Es ist ihre existenzielle Aufgabe. Wie viele namentlich genannte Christen handeln schon tatsächlich christlich, vermitteln täglich deutlich und laut (Letzteres gilt auch für mich) christliche Werte, und das in einer Zeit, in welcher der Wirtschafts-Souverän seiner eigenen Kaltblütigkeit nahezu ungestraft unterliegt und damit ein Gegenpol der Denkweise, der weder links noch rechts liegt, seine absolute Notwendigkeit hat.

Was für eine Einfalt, noch beizutragen, am Ast zu sägen, den eine sozialbedürftige Egoistenheimat benötigt ( aber eigentlich schlüssig). Andererseits schätzt jeder Kinderkirche, Konfirmation oder Kommunion, die kirchliche Hochzeitsfeier, Sozialarbeit der Kirchen und die Aussegnung außerdem findet man Kirchhäuser in Stadt und Land dekorativ. Es schmückt sogar, sich Christ zu nennen nicht zu aufdringlich, wohlgemerkt.


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