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Kinderland abgebrannt

13.02.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus von Sichart, Neckartenzlingen. Nun macht sich auch der Ministerpräsident Oettinger Sorgen. Die gescheiterte CDU-Schulpolitik hat wesentlich zum Wahldesaster in Hessen beigetragen und droht das politische Klima auch in Baden-Württemberg zu verändern. Nicht die abgeschriebene Hauptschule, nicht die vielen Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss und ohne Hoffnung bringen den Ministerpräsidenten in Bewegung. Nein, an diesen Skandal hat man sich gewöhnt. Es ist die CDU-Einrichtung Turbo-Gymnasium, die den Ministerpräsidenten in Bedrängnis bringt. Das um ein Jahr gekürzte Gymnasium wurde aus Kostengründen 1993 von den Finanzministern der Länder erfunden und vor allem in CDU-Ländern überstürzt eingeführt.

Baden-Württembergs damaliger Ministerpräsident Teufel freute sich auf mittelfristig erhebliche Einspareffekte. Kultusministerin Schavan begründete die Sparmaßnahme mit einer Anpassung an französische Abiturienten, die schon nach zwölf Jahren ihr Abitur machten. Sie verschwieg aber, dass französische Schüler Ganztagsschulen besuchen.


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