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Kinder und Ampelphasen

27.09.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Raimund Popp, Nürtingen. Die Kinder und Schüler in der Rümelinstraße waren letzte Woche die glücklichen Günstlinge einer mobilen Geschwindigkeitsanzeige des ADAC. Der größte Effekt wurde dadurch erreicht, dass das Schild ein wenig in den Fahrbereich ragte, wodurch alle Lkw langsamer fahren mussten oder manchmal das Schild streiften. Wir bedanken uns für diese kurzzeitige Maßnahme.

Die Problematik an dieser Stelle, an der einer der größten Kindergärten der Stadt direkt angrenzt, ist aber nicht so offensichtlich. Der kritische Punkt an dieser Stelle wird sichtbar, wenn ein 35-Tonner mit über Tempo 40 andonnert und kurz vorher ein Kind auf die Ampel drückt.

Dann wird nämlich nicht mehr gebremst. Drei Sekunden sind zu wenig zum Reagieren. Dienstags und donnerstags kommen hier über 9000 Fahrzeuge zusammen. Seit der Lkw-Maut nutzen viele Fuhrunternehmen diese kostenlose Abkürzung aus, doch die Stadt hat gelernt wegzuschauen.

Eine Umgehungsstraße ist hier unabdingbar, denn früher oder später stoßen beide Ereignisse, das nicht bremsende Fahrzeug und das überquerende Kind, erwartungsgemäß zusammen. Statistisch kann man solche Kollisionswahrscheinlichkeiten sogar berechnen.


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