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Kienspan und Tranfunzel

25.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Wie konnte man in vergangenen Jahrhunderten der Nacht entkommen und ein brauchbares Licht entfachen, als Stromanschluss und Glühbirne noch in weiter Ferne lagen? Museumspädagoge Jörg Dehlinger zeigt am Donnerstag, 27. März, bei der Vorführung Kienspan, Talglicht, Tranfunzel Licht ins Dunkel bringen von 16 bis 18 Uhr im Freilichtmuseum Beuren, welche Lichtquellen unsere Vorfahren bis zur Erfindung der Petroleumlampe Ende des 18. Jahrhunderts, der Gaslampe Mitte des 19. Jahrhunderts und schließlich der elektrisch betriebenen Glühlampe kannten. Die Lampen waren mehr oder weniger einfach geformte Gefäße aus Ton, Stein oder Metall. Die Form war oft gleich einer flachen Schale, in der Pflanzenöl oder tierisches Fett über einen Docht verbrannt wurde. Solche Lampen und auch Fackeln sind schon aus prähistorischer Zeit bekannt. Bei der Vorführung werden verschiedene Lichtquellen wie beispielsweise der hölzerne Kienspan, Talg-, Öl- und Petroleumlampe, Kerze und Karbidlampe erläutert und vorgeführt. Die Vorführung beginnt mit dem Entfachen eines Feuers, der ersten Form des künstlichen Lichtes, mit Feuerstein, Stahl und Zunder. Die Teilnahme an der Vorführung ist im Museumseintritt enthalten.


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