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Keine Zustimmung zur Güterzugstrecke

29.08.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Schempp, Wendlingen. Zum Artikel „Bahn bewegt sich beim Lärmschutz“ vom 26. August. Das Ergebnis ist meines Erachtens äußerst mager, denn die Lärmschutzwände sind für die DB ohnehin das Mindeste, um diese Strecke überhaupt in der Diskussion und im Entscheidungsweg der Planfeststellung zu halten. Damit sollen sowohl von der Bundesregierung und der Bahn ausgehend die planrechtlichen Verfahren forciert, aber gleichzeitig die Belange der Bürger und Gemeinden unterlaufen werden. Alle Maßnahmen, die heute versprochen werden, stehen auf tönernen Füßen oder sind überhaupt nicht einzuhalten.

So zum Beispiel das Gutachten der DB, das von 40 neuartigen Güterzügen mit „Flüsterbremsen“ und „LL-Sohle“ ausgeht, die Einführung von sogenannten „Trassenpreisen“ zur Einführung neuer Güterzüge oder die Erprobung „innovativer Lärmschutzmaßnahmen“. Man will also jetzt mit dem „Bonbon“ Lärmschutzwand auf dieser Strecke bis zum Jahr 2012 „Ruhe an der Front“ haben und das Planfeststellungsverfahren im Sinne der Bahn kostengünstig als „Flatrate“-Modell durchziehen. Die Regierung und die DB vergessen, dass mit der Bürgerinitiative „IG-Bohr“ zu Baden 21 für uns ein Modellfall des Widerstandes gegen billige Lösungen der Bahn und des Bundes vorliegt. Dort wurde politischer Druck aufgemacht, um in kritischen Bereichen die Güterzugstrecke entweder im Tunnel zu verlegen oder zu deckeln.


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