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Keine Mogelpackung

11.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Magda Henne, Nürtingen. Zum Artikel „Überzeugungstäterin“ vom 2. August. Frau Monika Stolz, Sozialministerin im Landtag, ist keine Frau, die wegen politischen Höhenflügen dieses Amt ausführt. Sie kennt ihre Aufgabe und Verantwortung und ist bereit, dies auch durchzusetzen, was jedoch nicht heißt (Rauch-Urteil), für Eckkneipen kein Verständnis zu haben, dafür müssten eben noch individuelle Lösungen gefunden werden bis zur endgültigen Entscheidung.

Ich bewundere diese Frau, die zielstrebig ihre Überzeugung vertritt und nicht Positionen sucht, um sich als Sozialministerin nach außen zu profilieren, wobei Männer aus der Fraktion ganz unverhohlen feststellen: Sie können das besser machen. Der Vorstoß im Oktober 2006, in Pforzheim eine Therapieform für Heroinschwerstabhängige durchzusetzen, wurde damals verpönt, die Ministerin stand damals allein zu ihren Argumenten. Heute ist das Thema aktuell, jetzt wird die Drogenpolitik in der CDU-Fraktion ernst genommen. Zwei Jahre später, das sind zwei verlorene Jahre. Doch einer Frau neu in der Ministerelite traute man das „heiße Eisen“ anzufassen nicht zu. Frau Monika Stolz ist eine Politikerin aus Überzeugung und ihre Erfahrung, die sie aus der Praxis mitbringt, ist Gott sei Dank nicht dem Reiz eines politischen Erfolges unterlegen. Sie benützt keine Mogelpackung, um ihr Engagement, ihre Überzeugung zu überbringen, aber so direkt mag es die Politik anscheinend nicht.


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