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Keine Lust mehr auf Experimente

20.01.2012 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Wiedereinführung eines neunjährigen Gymnasialzugs stößt bei den Schulleitern auf wenig Interesse

Ab dem Schuljahr 2012/13 soll es an Gymnasien wieder möglich sein, Schüler in neun Jahren zum Abitur zu führen. An den Bedingungen dieses Projekts scheiden sich jedoch die Geister, offiziell läuft es als Schulversuch. Doch von Experimenten scheinen die Direktoren der Gymnasien in unserem Verbreitungsgebiet genug zu haben: sie wollen am G8 festhalten.

NÜRTINGEN. In neun Jahren zum Abitur: Bis 2004 war das für Gymnasiasten die Regel. Damals wurde das achtjährige Gymnasium, das sogenannte G8, für alle allgemeinbildenden Gymnasien zur Pflicht. Dieses Jahr endet nun das alte Schulmodell endgültig, und zwar mit einem großen Knall: Die G8-Turbo-Gymnasiasten machen zusammen mit ihren älteren Mitschülern das Abitur. Doch die grün-rote Landesregierung will ab dem kommenden Schuljahr das Rad in einem Schulversuch wieder ein Stückchen zurückdrehen. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer will damit einen „alternativen neunjährigen Weg“ zum Abitur anbieten.

In zwei Stufen sollen insgesamt 44 Modellschulen an dem Versuch des entschleunigten G8 teilnehmen. Im Herbst soll er mit 22 Gymnasien beginnen.


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