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Keine Kostenübernahme

11.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Holzapfel, Wendlingen. Vor einigen Monaten war ich beim Augenarzt. Dieser stellte eine sehr hohe Fehlsichtigkeit fest, da ich einen angeborenen Augenfehler habe. Dieser hätte in einigen Jahren auf einem Auge zur Erblindung führen können. Die Operation an diesem Auge wurde erfolgreich durchgeführt und die Sehschärfe hat sich innerhalb einer Woche verdoppelt, ohne Brille. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen diese Operation nicht, da es sich dabei angeblich um eine Schönheitsoperation handelt. Dies kann aber bei einem angeborenen Augenfehler nicht der Fall sein, der auch aus medizinischen Gründen dringend benötigte Eingriff dient der Vorbeugung einer möglichen Erblindung im Alter.

Hier ist eine deutliche Benachteiligung gesetzlich Krankenversicherter erkennbar. Auf Jahre gesehen werden Kosten für Brillen und Gläser gespart und die OP mit den Kunstlinsen ist daher auf die Dauer gerechnet günstiger und nicht nur aus ästhetischen Gründen erforderlich, denn auch bei dieser Operation kann was schief gehen und man könnte sofort bei der Operation auf dem Auge erblinden, zum Beispiel durch einen Augeninfarkt.


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