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Keine Knautschzone

15.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg, Initiative Cycleride, Bezirk Esslingen. Zu den Radverkehrsartikeln vom 12. Juli. Als Vielfahrer auf dem Rad habe ich die Artikel mit großem Interesse gelesen. Aus Erfahrung kann ich hierzu mitteilen, dass einige wichtige Faktoren vergessen wurden. Gerade die Selektivität im Stuttgarter Großraum sowie dessen drei verschiedene Uni-Standorte benötigen eine besonders sorgfältige Radverkehrsplanung. Bisher läuft Stuttgart eher 99 Prozent pro Auto! Mein Cousin, der in Degerloch wohnt, traut sich niemals mit dem Rad zu seinem Büro in der Innenstadt, weil er nicht weiß, wie er sicher wieder heimkommen soll. Also fährt auch er mit dem Auto.

Die Akzeptanz und Toleranz des motorisierten Verkehrs Radfahrern gegenüber ist bei allzu vielen Kfz-Fahrern nicht vorhanden. Zu oft werden Radfahrer in Handbreite überholt und selbst manche Rechtsanwälte kennen die erforderlichen Mindestüberholabstände von 1,5 Metern nicht. Zudem sind viele Radwege in schlechtem Zustand oder laienhaft-gefährlich und nicht StVO-konform gebaut, zugeparkt, mit Scherben oder Mülltonnen übersät. Wirklich ambitionierte Zur-Arbeit-Radler nehmen auch längere Wege gerne in Kauf, müssen sich jedoch einigermaßen sicher fühlen. Das ist auf etlichen Bordstein-Rad/Fußwegen kaum möglich, schließlich will man ja keine Fußgänger gefährden.


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