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Keine Gegensätze

01.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rosemarie Krockenberger, Nürtingen. Zum Artikel Wir werden am Großen Forst festhalten vom 28. Februar. In der Resolution des Gewerbezweckverbands vom Dienstag heißt es: Es ist nachvollziehbar, dass dieses Thema die Belange vieler Bürger berührt. Es sollte allerdings nicht auf emotionaler, sondern auf sachlicher Basis diskutiert und entschieden werden.

Ich meine dagegen: Emotional und sachlich sind hier keine Gegensätze. Im Gegenteil. Emotionale Herangehensweise ist bei diesem Thema sachgerecht. Wer dieses Thema emotionslos angeht, verfehlt es.

Viele Menschen, die bei der Menschenkette vor fast zwei Wochen waren, waren tief berührt und bewegt von der Schönheit dieses Fleckchens Erde, vom Blick auf die blaue Wand der Alb. Und nun schreibt der Gewerbezweckverband, der Große Forst sei in puncto Umweltverträglichkeit als unbedenklich eingestuft worden. Was kann umweltverträglich sein an diesem monströsen Bauwerk, an der Zerstörung besten Ackerbodens, am Bau von Straßen, am riesigen Verkehrsaufkommen, das mit dem Bau und Betrieb dieser Halle verbunden ist? Nur von der Natur entfremdete, gefühllose Menschen können so argumentieren.


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