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Keine Entwarnung

28.03.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Groschupp, Großbettlingen. Zum Artikel Entwarnung bei Elektrosmog vom 19. März. Die gewählte Überschrift zur dpa-Meldung dient wohl eher der oberflächlichen Beruhigung. Entwarnung bei Elektrosmog kann es wohl kaum geben, führt die Bundesnetzagentur als Argument an, die Grenzwerte würden durchweg unterschritten. Wie dreist möchte man das zwangsbestrahlte Volk eigentlich noch weiter blenden? Angesichts millionenfach überhöhter Grenzwerte in Deutschland ist es geradezu grotesk, stolz deren Unterschreitung dokumentieren zu wollen. Für wie dumm möchte man uns eigentlich verkaufen, wenn man angesichts von 65 000 Sendemasten mit zunächst sechs Messstationen (also 0,009 Prozent der angeblich zu kontrollierenden Sender) sich brüstet, dem Volk hiermit die Überwachung vorzugaukeln?

Wie viele Leser dieser schillernden Überschrift wissen denn, dass beispielsweise der italienische Grenzwert bei nicht einmal einem Prozent des deutschen Grenzwertes liegt? Wie viele wissen, dass die Grenzwertempfehlung des angesehenen ECOLOG-Institutes aufgrund vermuteter DNA-Schäden zehn Prozent davon anrät?

Wer weiß denn schon, dass bei 0,01 Prozent des deutschen Grenzphantasiewertes der Wissenschaftler Dr. von Klitzing Hirnstromveränderungen nachwies? Wer weiß denn schon, dass eine Ärzteinitiative im fränkischen Naila nach zehn Jahren Mobilfunk mehr als eine Verdoppelung der Krebsrate im Sendemastumkreis dokumentierte?


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