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Keine Einsparung im Bildungsbereich

26.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

VBE: Arbeitszeitkonten bei Lehrern sind keine Lösung für Finanzprobleme

(pm) Beim Kreisverband Bildung und Erziehung (VBE) Esslingen sieht man mit Sorge, dass Finanzminister Willi Stächele (CDU) zum wiederholten Mal versucht, gegen die eindeutige Vorgabe von Ministerpräsident Stefan Mappus im Bildungsbereich Einsparungen durchzudrücken.

Arbeitszeitkonten bei Lehrern bringen nach Auffassung des VBE entgegen der Behauptung des Finanzministers nicht mehr Effizienz, da Beamte schon jetzt wählen können, ob sie mit vollem Deputat oder in Teilzeit arbeiten. „Arbeitszeit, die über die 100-Prozent-Marke hinausgeht, fügt auf Dauer den betroffenen Lehrern gesundheitlichen Schaden zu und ist damit auch für die Schulen und deren Schüler kein Gewinn“, versichert der VBE-Sprecher.

Von 1998 an wurde den Lehrern mit der „Vorgriffsstunde“ zwangsweise über fünf Jahre wöchentlich ein Zeitkredit abverlangt, damit nicht mehr Pädagogen eingestellt werden mussten, so der VBE. Nach einer fünfjährigen Karenzzeit werden seit 2008 den Lehrern die vorgearbeiteten Unterrichtsstunden über fünf Jahre verteilt wieder zurückgegeben.

Noch sei dieser Zeitkredit nicht abgezahlt, da melde der Finanzminister schon wieder Begehrlichkeiten mit Arbeitszeitkonten an und denke dabei in erster Linie wohl kaum an weniger Unterricht für die Lehrer, mutmaßt man beim VBE-Kreisverband.


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