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Keine Dreckschleudern

01.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eve-Marie Löh, Wendlingen. Zum Artikel Autobauer sehen Tausende Jobs in Gefahr vom 29. Januar. Da hört man sie wieder, die Ewiggestrigen. Klimawandel, was ist das? Gesundheitsschäden durch Abgase, uninteressant. Reflexhaft wird von den Chefs der deutschen Autoindustrie vor dem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen gewarnt, falls Brüssel mit den neuen herabgesetzten Grenzwerten für den klimaschädlichen Kohlendioxidausstoß für neu zugelassene Autos ernst macht. Als ob die Autobauer (und nicht nur diese) nicht schon seit Jahren sowieso massiv Arbeitsplätze abbauen würden. Die so verantwortungsvollen Automanager haben hier die Chance verschlafen, weltweit führend mit umweltfreundlichen und abgasarmen Autos zu werben, dabei auch einmal neue Wege zu gehen, weg vom Verbrennungsmotor. Dies könnte Arbeitsplätze schaffen. Die hohe Abhängigkeit der Verbraucher vom Benzin ist auch von der Mineralölindustrie gewollt. Diese wollen naturgemäß noch möglichst lange möglichst viel und möglichst teuer ihr Benzin verkaufen. Schmackhaft gemacht werden soll uns das durch die Autowerbung, der zufolge man mit hochmotorisierten Wundern der Automobiltechnik angeblich die letzten Gefühle von Freiheit und Abenteuer erleben kann. Die ehemalige Zigarettenwerbung lässt grüßen.


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