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Keine Atomwaffen für die Taliban

23.03.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD, Rainer Arnold, informierte über Afghanistan

WALDDORFHÄSLACH  (pm). Der Nürtinger SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold war kürzlich auf Einladung der SPD-Ortsvereine Walddorfhäslach-Pliezhausen und Altenriet zu Gast in der Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach. Zunächst umriss Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und zugleich Obmann im Kundus-Untersuchungsausschuss, die Strategie seiner Partei für Afghanistan.

Die Wurzeln des Konflikts reichen, so Arnold, bis ins Jahr 1989 zurück, als nach dem Abzug der Sowjets und dem Rücktritt des letzten kommunistischen Präsidenten Mohammed Nadschibullah 1992 in Afghanistan formal keine anerkannte Regierung mehr existierte und die so genannten Mudschaheddin einander bekriegten, was bis 1995 zu einem Bürgerkrieg führte. 1995 trat die neue Organisation der Taliban auf, die vor allem im Süden des Landes Fuß fassen konnte und der die sogenannte „Nordallianz“ (ehemalige Mudschaheddin-Einheiten) Widerstand leisten konnte.

Die Taliban gewährten der Terrororganisation Al-Quaida in ihrem Land Unterschlupf und richteten Ausbildungslager ein. Mit dem 11. September 2001 begann der Antiterrorkampf der USA, den die Nordallianz unterstützte, in Afghanistan, Die Taliban seien vertrieben worden, richteten sich aber in den Nachbarländern, vor allem in Pakistan, ein.


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