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Keine Angst vor Ziegen, Schafen und Schweinen

06.09.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stolz thront der Ziegenbock auf dem Steinhaufen mitten im Museum. Ist der wirklich echt? Kinder und Erwachsene stehen staunend am Zaun und fokussieren das Tier. Der Bock regt sich nicht. Vielleicht nimmt er ein Sonnenbad? Doch spätestens als es was zu futtern gibt, trottet auch er in Richtung Ziegenstall. Die Tierfütterung ist täglicher Programmpunkt im Freilichtmuseum Beuren. In den Ferien und an Wochenenden ist es eine der Attraktionen. Wenn sie beim Füttern nicht nur zuschauen, sondern Schafe, Ziegen, Hühner, Kaninchen und Schweine selbst füttern dürfen, ist es für viele kleine Museumsbesucher eine ganz neue Erfahrung. „Ich habe auch Kaninchen“, meldet sich ein Mädchen. Die anfängliche Skepsis ist schnell verflogen und selbst die kleinsten Besucher laufen mehrmals zum Museumsguide, um mit einer Handvoll Getreide zurück an den Zaun zu rennen. Für Frederick und Piggeldy, die beiden Schwäbisch-Hällischen Museumsschweine, gibt es gekochte Kartoffeln und Walnüsse. Vor oder nach der Fütterung können die Besucher auf eigene Faust im Museumsdorf Kuh- und Pferdestall, Schweine-, Schaf-, Hühnerstall oder Bienenhaus aus früheren Zeiten besichtigen. Treffpunkt für die tägliche Tierfütterung, immer um 15 Uhr, ist der Öschelbronner Platz, vor dem Bauernschloss aus Öschelbronn. Die Zielgruppe sind Kinder in Begleitung Erwachsener. Die Führung ist kostenlos und dauert etwa 45 Minuten. ali

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