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Kein Stopp für Schauhöhlen

20.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst hatte Hauptversammlung

(pm) Am Samstag diskutierte die Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Grabenstetten während ihrer Hauptversammlung in Böttingen über einen Antrag ihres früheren Vorsitzenden Christoph Gruner, wonach der Verein die Erschließung von weiteren Schauhöhlen auf der Schwäbischen Alb ablehnen soll. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, dem Höhlenschutz will man dennoch weiterhin Priorität einräumen.

Fast ein Drittel des 140 Mitglieder zählenden Vereins hatte sich eingefunden, um über den Antrag von Christoph Gruner zu entscheiden. Dieser hatte den Höhlenverein dazu aufgefordert, die Erschließung, beziehungsweise den Ausbau wilder Höhlen zu Schauhöhlen auf der Schwäbischen Alb abzulehnen. Dieser Antrag barg Zündstoff, denn die Arge Grabenstetten hatte mit sehr viel Einsatz die Vetterhöhle bei Blaubeuren erforscht und berät derzeit die Stadt Blaubeuren bei deren Überlegungen, einen Teil des Höhlensystems zu erschließen.

Andererseits sehen sich die organisierten Höhlenforscher Deutschlands dem Höhlenschutz verpflichtet, was in der Diskussion mehrfach zum Ausdruck gebracht wurde. Während Gruner argumentierte, nicht jeder Mensch müsse in eine neue Höhle, wie auch nicht jeder auf einen 8000er im Himalaja müsse, hielten ihm die Gegner des Antrags vor, dass eine Schauhöhle, beispielsweise in Blaubeuren, mit oder ohne Arge Grabenstetten eingerichtet werde, wenn das die Kommune wolle.


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