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Kein Platz für Wünschenswertes

24.01.2017 00:00, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kohlbergs Gemeinderat verabschiedete einstimmig den neuen Haushalt – Kinderbetreuung

Trotz geringer finanzieller Mittel solle Kohlberg in ruhigem Fahrwasser nicht stranden, sondern „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben“ – so lautete der Wunsch von „Kapitän“ Rainer Taigel für seinen ersten Haushaltsplan in seiner Amtszeit als Kohlberger Bürgermeister.

KOHLBERG. Das bezog sich im übertragenen Sinn darauf, dass die Rücklage, die bedenklich nahe am Mindeststand war, inzwischen etwas aufgebessert werden konnte – genauer gesagt ist statt der gesetzlich geforderten Summe von 91 130 Euro, die 2016 bedenklich knapp übertroffen wurde, zum Jahresende 2017 mit fast 268 000 Euro zu rechnen.

„Für Wünschenswertes bleibt wenig Raum“, brachte er die Finanzlage auf den Punkt.

Dabei stehen im Haushalt mit einem Volumen von 5 832 055 Euro, von denen 5 174 555 Millionen auf den Verwaltungshaushalt entfallen, nur 657 500 Euro für den Vermögenshaushalt und damit für Investitionen zur Verfügung. Priorität haben dabei notwendige Dinge wie dringend notwendige Kanalsanierungen für rund 350 000 Euro – „eine Pflichtaufgabe der Gemeinde“.

Im Zuge der Kanalsanierungen sind auch Verlegung der Wasserleitung und Kosten für Grunderwerb zur Hangwasserableitung am Jusi geplant.

Der Bürgermeister will künftig keine Schulden mehr machen


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