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Kein Einbau von Anlagen zur Wasserdruckerhöhung

29.03.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinde rät Hausbesitzern, Investitionen zurückzustellen

WOLFSCHLUGEN (pm). Die Gemeindeverwaltung Wolfschlugen bittet Wohnungs- und Hauseigentümer, mit der Investition in Anlagen, die den Wasserdruck in den Häusern erhöhen, noch zu warten. Der Verwaltung sei bekannt, dass die Druckverhältnisse vor allem in den mehrgeschossigen Wohngebäuden und auch in den höher gelegenen Gebieten sehr niedrig seien. Zum Teil liege der Wasserdruck unter zwei Bar.

Nachdem voraussichtlich die zweite Frischwasserleitung in der Seestraße im Sommer dieses Jahres fertiggestellt werde, werde sich die Wassermenge im Ort deutlich erhöhen. Ferner würden sich die Druckverhältnisse vor allem im tiefer gelegenen Ortsteil dadurch ebenso erhöhen.

Des Weiteren ist angedacht, 2015 oder 2016 im Wasserhochbehälter eine Druckerhöhungsanlage für eine Hochdruckzone einzubauen. Damit würden sich auch die Druckverhältnisse in den höher gelegenen Gebäuden und in der Siedlung vermutlich deutlich verbessern. Über diese Maßnahmen werde der Gemeinderat noch beraten und entscheiden.

Zur Vermeidung privater Ausgaben empfiehlt die Gemeindeverwaltung den Betroffenen, diesbezügliche private Investitionen bis Ende 2016 zurückzustellen, wenn die derzeitige Situation „erträglich“ sei, und abzuwarten, wie sich die Arbeiten im Frischwassernetz auf den Wasserbezug auswirken werden.

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