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Kaum mehr als ein Strohhalm

31.03.2018, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Flüchtlingen aus West- und Nordafrika soll die Rückkehr schmackhaft gemacht werden – Mehr Probleme in Unterkünften

Flüchtlinge aus West- und Nordafrika haben kaum eine Chance, legal in Deutschland zu bleiben. Der Landkreis Esslingen bietet Kurse an, die einen Neustart in der Heimat erleichtern könnten. Ausbilder Ralf Schimpf von der GARP bringt den jungen Männern aus Gambia einige handwerkliche Grundfertigkeiten bei.

Ausbilder Ralf Schimpf von der Gemeinschaftsausbildungsstätte Plochingen unterweist junge Gambier in handwerklichen Fertigkeiten.   Foto: Bulgrin

Etwa 1100 Flüchtlinge aus Gambia leben im Landkreis Esslingen, so viele wie in keinem anderen baden-württembergischen Kreis. Sie haben kaum eine Chance, ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu bekommen. Wenn erst mal der abgelehnte Asylbescheid vorliegt, wird ihnen auch die Arbeitserlaubnis entzogen. Daher sitzen viele nun tatenlos in den Unterkünften herum und machen an mehreren Standorten – Esslinger Weststadt, Harthausen und Nürtingen – zunehmend Probleme. Nach Harthausen etwa rückt die Polizei stets mit drei Streifenwagen aus, auch Mitarbeiter des Landkreises trauen sich nicht mehr alleine hinein. Landrat Heinz Eininger hat den Innenminister um Unterstützung gebeten.


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