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Kastanienbaum bei der Stadtkirche war nicht mehr zu retten

18.12.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der schräg gewachsene Stamm des Baumes bei der Nürtinger Stadtkirche lag bereits auf der Mauer auf und hätte diese früher oder später wohl auch umgeworfen. Wenn man die abgesägten Teile der Kastanie betrachtete war aber klar, dass das nicht der einzige Grund war, das alte Gehölz zu fällen. Teile des Stamms waren total ausgehöhlt, ein klares Zeichen, dass hier eine Krankheit vorherrscht. Der Brandkrustenpilz ist es, der die alte Kastanie zu Fall brachte. „Wir beobachten den Baum schon seit einigen Jahren genau“ sagt Bastian Kuthe, vom städtischen Amt für Grünplanung. Der Brandkrustenpilz ist gefährlich, er bewirkt eine Zersetzung des Holzes. Es ist schwer kontrollierbar, wie schnell dieser Prozess abläuft. „Die Gutachter hatten einen sicheren Stand des Baumes nur noch für dieses Jahr garantiert, somit war ein schnelles Handeln unumgänglich“, so Kuthe. Gestern vormittag war es soweit, die Männer mit der Motorsäge rückten an und kürzten den Baum Stück für Stück. Ein Ersatz ist nicht vorgesehen, da die Pflanzung die Wurzeln des Nachbarbaums, ebenfalls eine Kastanie, verletzen würde. Außer der Kastanie hinter der Stadtkirche müssen noch weitere Bäume im Stadtgebiet gefällt werden. Der Götterbaum bei der Zentralbar vor der Stadthalle, der Silberahorn in der Metzingerstraße neben der Steinachbrücke und je eine Akazie vor der Kreuzkirche und in der Bahnhofstraße müssen wegen mangelnder Bruch- oder Standsicherheit fallen. jh


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