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"Kampfeinsätze bittere Realität"

19.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rainer Arnold über die Mission der Bundeswehr in Afghanistan

NECKARTENZLINGEN (pm). Warum der Bundeswehreinsatz in Afghanistan im eigenen Interesse Deutschlands notwendig ist, berichtete der SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold vor zahlreichen Gästen in der Alten Schule in Neckartenzlingen. Der SPD-Ortsverein hatte den Verteidigungsexperten zum Gespräch eingeladen.

Sicherheitspolitik sei heute mehr als die Verteidigung der eigenen Landesgrenzen, so Arnold. Die Vermeidung von Konflikten, die Bewältigung von Krisen und ihren Folgen oder die Bekämpfung von terroristischer Gewalt seien heute die sicherheitspolitischen Aufgaben, um Frieden, Sicherheit und politische Stabilität zu gewährleisten.

„Keinen deutschen Politiker drängt es, Soldaten in Kampfeinsätze zu senden. Für uns Parlamentarier steht die humanitäre Hilfe stets an erster Stelle“, so Arnold. Doch zur Wahrheit gehöre auch, dass in vielen Krisenregionen Streitkräfte oft erst die Voraussetzungen dafür schaffen müssen. „Dies mag eine bittere Realität sein, davor verschließen können wir uns aber nicht.“

In Afghanistan gehe es darum, in einem schwierigen Umfeld die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, so Arnold. Für die weitere Entwicklung des Landes sei der Einsatz der Soldaten noch unverzichtbar.


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