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Käfer machen dem Wald zu schaffen

25.11.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nächstes Jahr soll in Unterensingen weniger Holz geschlagen werden

UNTERENSINGEN (bg). Jedes Jahr im November steht der Forstwirtschaftliche Betriebsplan auf der Tagesordnung. Armin Tomm vom Forstamt Kirchheim informierte den Gemeinderat über den Zustand des Unterensinger Gemeindewaldes. Unterschieden wird zwischen planmäßiger und zufälliger Nutzung. Zufällig ist das Holz, das wegen Käfer- oder Windschäden geschlagen werden muss. Diese zufällige Nutzung betrug im Jahr 2016 622 Festmeter, was extrem viel ist. Geschuldet ist das dem trockenen und warmen Jahr 2015, das die Bäume anfällig für Borkenkäfer machte. Zum Vergleich: 2015 gab es nur 55 Festmeter zufällige Nutzung, 2014 gar keine.

Geplant ist, pro Jahr 300 Festmeter zu schlagen. Wegen der großen zufälligen Nutzung wird von diesem Plan im nächsten Jahr abgewichen und es werden nur 230 Festmeter geschlagen, hauptsächlich in einem 190 Jahre alten Buchenbestand und in einem 110 Jahre alten Eichenbestand. 95 Festmeter sind Stammholz, der Rest Brennholz. Weniger sei schlecht möglich, so Tomm, da verkaufbare Mengen an die Sägewerke geliefert werden sollten. In den kommenden Jahren soll die Einschlagmenge weiter reduziert werden. Der Betriebsplan wurde bei einer Enthaltung von Gemeinderat und Revierförster Hartmut Scheuter beschlossen.

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