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Jusitreffen: Einmal im Jahr dem Himmel ein Stück näher

31.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einmal im Jahr sind die Altpietisten in der Region seit 98 Jahren dem Himmel ein Stück näher: dann wandern sie nämlich auf den Jusi. Nur selten mussten sie wegen des Wetters in die Kirche nach Neuffen ausweichen. „Wir danken Gott für dieses Wetter heute“, sagte Organisator Fritz Klein gestern. Zwar gab es eine Regenwolke am Nachmittag, aber die ließen alle fröhlich vorüberziehen, nur kurz wurde das Keyboard und alles, was Nässe nicht verträgt, abgedeckt. So wie die Bäume bei Sonnenschein Schatten spenden, sind sie gleichzeitig schützendes Regendach, wenn es nicht gerade blitzt, donnert und wie aus Eimern schüttet wie im letzten Jahr. Vormittags beim Gottesdienst mit Posaunenchor gab es wie zum Ausgleich dieses Mal strahlenden Sonnenschein.

Die Altpietisten, die es schon länger als die Pietisten gibt, sind lutherisch geprägt. Sie sehen einen ihrer Schwerpunkte in der Glaubensverkündung im allgemeinen Priestertum. Das heißt, viele ehrenamtliche Laien beschäftigen sich gemeinsam mit der Bibel, wie Pfarrer Steffen Kern erklärte. Den – für zumindest manche Menschen – mühsamen Weg nach oben nehmen alle gern auf sich, weil sie mitten in der Natur christliche Gemeinschaft erleben und Impulse für gelebten Glauben im Alltag erhalten. Und damit ist nicht nur das „wandernde A“ – eine Mitmachaktion für Kinder – gemeint, die nur funktioniert, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, wie auf dem Bild zu sehen ist. der

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