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Junge Union will kein „Weiter so!“

10.10.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aufarbeitung der Bundestagswahl – Anstoß eines Verjüngungsprozesses

(pm) Die Junge Union im Kreis Esslingen fordert die Bundes-CDU auf, die richtigen Schlüsse aus dem Ergebnis der Bundestagswahl zu ziehen. „Wir erwarten eine aufrichtige und demütige Analyse“, sagt Maximilian Fiel, Kreisvorsitzender der Jungen Union Esslingen, in einer Pressemitteilung. Hierfür seien zwei konkrete Schritte notwendig: „Erstens muss in diesem Jahr ein Bundesparteitag stattfinden, der sich mit dem Wahlergebnis und seinen Ursachen beschäftigt. Zweitens muss jetzt ein Prozess für ein neues Grundsatzprogramm der CDU angestoßen werden, das unter starker Beteiligung der Basis diskutiert und 2019 verabschiedet wird.“ Die Diskussionskultur müsse wieder gestärkt werden. „Unser letztes Grundsatzprogramm ist bereits zehn Jahre alt“, bemerkt Karolin Schmidt, stellvertretende Kreisvorsitzende. „In der Zeit hat sich die Welt aber in vielen Punkten verändert. Wir müssen offen debattieren, welche Schlüsse wir daraus ziehen.“ Außerdem dürfe es kein „Weiter so!“ mehr geben. „Es müssen endlich Taten folgen. Die Partei muss aus ihrer veralteten Kruste ausbrechen.“


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