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Jugendkunstschule nicht ausradieren

23.02.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Barbara Gommel, Nürtingen. Zum Artikel „Protest gegen beabsichtigte Schließung“ vom 14. Februar. Seit fast 40 Jahren wohne ich nun schon in Nürtingen, was für mich als Stuttgarterin zu Beginn eine Strafe war. Nürtingen war in den 70er-Jahren eine unattraktive, betonstaubüberzogene, langweilige Kleinstadt. Heute würde ich nicht für viel Geld woanders wohnen wollen. Nürtingen ist im Lauf der letzten Jahrzehnte zu einem lebendigen, bunten, weithin bekannten Zentrum für Kunst, Kultur und Musik geworden. Durch die geplante Schließung der Jugendkunstschule würden die Stadtväter einen der wichtigsten Anziehungspunkte für Jugendliche in der hiesigen Kulturlandschaft einfach ausradieren!

Es ist doch immer das alte Lied: offensichtlich haben junge Leute und Kulturinteressierte keine so starke Lobby wie Unternehmer und andere Entscheidungsträger, sonst wäre es ja nicht möglich, dass man wegen der fraglichen Summe Geldes (wie war das mit „peanuts“?) einen solchen Schulzweig (wie war das mit der „Schulstadt Nürtingen“?) mir nichts, dir nichts absägt!

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