Schwerpunkte

Region

Israel und seine Nachbarn

30.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Harry Semmler, Wendlingen. Seit vielen Jahren ist es leider so, dass es sich Presse und Fernsehen in den allermeisten Fällen sehr leicht machen und oberflächlich einseitig berichten, wohl nach der Devise, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Sich heute noch offen oder versteckt israelischen Argumenten mit der Begründung Selbstverteidigung anzuschließen und an den damaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zu denken (1967), das ist von vorgestern. Es ist fadenscheinig und verlogen.

Wie bequem ist es doch, die ursächlichen Gründe unerwähnt zu lassen, die letztlich zu all den schmerzlichen Ereignissen geführt haben und weiterhin führen werden, wenn man nicht endlich im Sinne des Völkerrechts klar sagt und entschieden veranlasst, was getan werden muss. Guantanamo-Demokraten sind eben keine brauchbare Alternative zur Notwendigkeit, Recht und Ordnung zu schaffen. Für Israel kann das nur heißen: Rückzug auf die vor Jahrzehnten festgelegten Grenzen. Der Fokus, in dem die verheerende Glut, das Feuer, erzeugt wird, das ist nun eben Israel und Leute wie Bush und Anhang blasen kräftig, damit die Flammen nicht erlöschen.

Dieses Israel hat seit Jahrzehnten Land okkupiert, das ihm nicht gehört. Es lässt dieses Land bebauen und besiedeln und vertreibt damit brutal die Menschen, die nach Recht und Gesetz dort leben sollten und müssen. Es führt sich dort als absoluter Herrscher auf.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 37% des Artikels.

Es fehlen 63%



Region