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Investitionen trotz sinkender Kreisumlage

12.12.2014 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreistag verabschiedete gestern den Etat für 2015 – Hebesatz für Kommunen bei 33,5 Prozent festgelegt

Seltene Einmütigkeit bei der Verabschiedung des Kreishaushaltes, was die Höhe der Kreisumlage anbelangt: Außer den Republikanern waren sich alle einig mit der Senkung um zwei Prozentpunkte auf 33,5 Prozent. Auch die SPD stimmte zu, die in der Vergangenheit zu Gunsten der Kommunen immer noch etwas tiefer gehen wollte.

Die Kreisumlage sinkt in Prozent, ist in Euro wegen der guten Steuerkraftsumme der Kommunen aber noch höher als 2013 und zuvor. Grafik: la
Die Kreisumlage sinkt in Prozent, ist in Euro wegen der guten Steuerkraftsumme der Kommunen aber noch höher als 2013 und zuvor. Grafik: la

Landrat Heinz Eininger wies gestern Nachmittag im Kreistag auf die Risiken des Haushalts hin: „Wir haben die Einnahmen, insbesondere die Grunderwerbsteuer, relativ hoch kalkuliert und gleichzeitig die Ausgaben, vor allem für Flüchtlinge und im sozialen Leistungsbereich relativ knapp angesetzt.“ Mutig sei man auch mit den Investitionen in Schulen und Straßen, gelte es doch, das Vermögen des Kreises zu erhalten. Mit der Senkung der Kreisumlage trage man dem insgesamt hohen Aufkommen der Umlage auf Grund der guten Steuerkraftsumme der Kreiskommunen Rechnung. Damit werde der Kreis einer fairen Partnerschaft mit seinen Städten und Gemeinden gerecht.


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