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Interessenvertreter Schier

15.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Schlaitdorf, Pressesprecher Attac Nürtingen. Zum Artikel An der Gentechnik scheiden sich die Geister vom 10. Februar. Das Aktionsbündnis gegen Genmaisanbau (Attac Nürtingen, Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft, Bioland Bauern, Nabu und andere Gruppen und Einzelpersonen) hat obigen Bericht mit Interesse und auch Verärgerung zur Kenntnis genommen. Professor Dr. Schier von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (!) trat hier nicht als akademischer Forscher und Lehrer, sondern als Interessenvertreter auf. Es mag richtig sein, dass Gentechnik dort vielleicht Nutzen bringt, wo sie in geschlossenen Systemen erzeugt und verarbeitet wird. So ist zum Beispiel bei der Produktion von gentechnischem Insulin in geschlossenen Laboratorien bei ordnungsgemäßer Verarbeitung nicht von einer Gefährdung der Umwelt auszugehen. Gentechnisch veränderte Pollen von im Freiland angebauten Pflanzen hingegen werden durch den Wind, durch Bienen oder Vögel verbreitet. Sie sind nicht beherrschbar; ihre Verbreitung ist unvorhersehbar. Die Folgen für Menschen, Tiere, Pflanzen, Böden und Gewässer ebenso. Dies stellte auch in dankenswerter Weise der Co-Referent Dr. Dirschel vom evangelischen Bauernwerk dar.


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