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Ins Industriegebiet oder zur Kläranlage

25.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Regio-SPD will Standorte für Biogasanlagen prüfen

(pm) Die SPD-Fraktion in der Region Stuttgart hat in einem Antrag die Verbandsverwaltung der Region aufgefordert, bei der künftigen Ansiedelung von Biogasanlagen eine Koordinationsrolle zu übernehmen und bei der Standortvorklärung aktiv zu werden. Dabei sieht es die Fraktion der SPD es auch als notwendig an, dass vorhandene Standorte neu bewertet werden. In dem Antrag der SPD heißt es, dass in diesem Zusammenhang zu beachten ist, bei der Verwertung von Biomasse in gewerblichen Anlagen auf eine Reihe von Vorgaben zu achten. So ist die Entfernung zu den Wärmeabnehmern, zur nächsten Gastransportleitung oder auch der Zugang zum Stromnetz in die Betrachtung mit einzubeziehen. Zusätzlich müssten die Mindestabstände zur nächsten Wohnbebauung berücksichtigt werden. Der Planungssprecher der SPD-Regionalfraktion Matthias Hahn stellt in diesem Zusammenhang fest: „Regelmäßige Standortversuche in der freien Landschaft oder im Wald müssen vermieden werden.“ Hahn sieht dabei die Verantwortung bei der Region Stuttgart: „Die Region muss im Vorfeld die Standorte identifizieren, an denen die Nutzung von Biogasanlagen konzentriert werden kann.“ Als mögliche Standorte machen die Sozialdemokraten Gewerbe- und Industriegebiete sowie Standorte der Ver- und Entsorgung, wie beispielsweise größere Kläranlagen, aus. In diesem Zusammenhang fordert Hahn, auch den Gedanken interkommunaler Standorte mit in die Prüfung aufzunehmen.


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