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Inkonsequent

20.01.2012 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit dem doppelten Abiturjahrgang 2012 sollte das neunjährige Gymnasium in Baden-Württemberg endgültig enden. Das war vor der letzten Landtagswahl. Seitdem dreht die grün-rote Landesregierung, allen voran Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer, eifrig an den Bildungsschrauben. Nach ihren Plänen soll zum kommenden Schuljahr das G9 als Schulversuch wiederbelebt werden.

Doch warum ein Versuch? Bis 2004 war dieser Bildungsweg am Gymnasium die Regel – an Erfahrung kann es den Pädagogen und Entscheidungsträgern im Land folglich nicht mangeln.

Doch was will die Ministerin mit dem Versuch erreichen? Will sie die Eltern beruhigen, die durch die komprimierte Schulzeit um das Wohl ihrer Kinder fürchten?

Schließlich haben die allen Grund zur Sorge: Die Kinder verbringen zum Teil mehr Zeit in der Schule als andere am Arbeitsplatz. Im dicht gedrängten Bildungs-Zeitplan bleibt da kaum noch Freizeit für eine unbeschwerte Kindheit.


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