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Inklusionsplanung: Auftakt mit Fachtagung

25.06.2015 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreis will sich aktiv an Steuerung schulischer Inklusion beteiligen

Der Landkreis Esslingen und seine Kommunen machen sich auf den Weg, die schulische Inklusion behinderter und förderbedüftiger Kinder und Jugendlicher in die Praxis umzusetzen. Zum Auftakt luden die kommunalen Vertreter gestern zu einem Fachtag zum Thema ein, zu dem etwa 100 Interessierte in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes gekommen waren.

Im Februar dieses Jahres verabschiedete die Landesregierung ein Gesetz, dessen Kernpunkt der Wegfall der Sonderschulpflicht für Förderungsbedürftige ist. Landrat Heinz Eininger betonte: „Kreistag und Kreisverwaltung sind sich einig, sich aktiv an der Steuerung des Prozesses der Inklusion zu beteiligen. Der Auftakt dazu ist dieser Fachtag.“ Der Kreis sei als Träger der Sonderschulen ebenso wie als Träger der Jugend- und der Eingliederungshilfe gefordert, die Städte und Gemeinden als Schultträger. Eininger machte deutlich, dass es nicht damit getan sei, alle Schultüren für Sonderschüler zu öffnen. Im neuen Gesetz handle es sich um ein raumschaftsbezogenes Wahlrecht der Eltern, aus dem sich kein Anrecht auf eine bestimmte Schule ableite. Im nächsten Schritt gehe es darum, die Schulen ausfindig zu machen, die für inklusiven Unterricht über alle Schularten hinweg geeignet sind.


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