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Inklusion müssen alle tragen

14.10.2017 00:00, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fachtag beleuchtet Aspekte Mobilität und Sport – Barrierefreiheit ist Freiheit im Leben

Inklusion muss politisch gewollt sein. Über These 1 sind sich Matthias Berg (links), Martin Sowa, die Rollstuhlfahrerinnen Imma Stozek und Heike Traub sowie Organisatorin Petra Mittmann (hinten) einig.  Foto: Bulgrin
Inklusion muss politisch gewollt sein. Über These 1 sind sich Matthias Berg (links), Martin Sowa, die Rollstuhlfahrerinnen Imma Stozek und Heike Traub sowie Organisatorin Petra Mittmann (hinten) einig. Foto: Bulgrin

Imma Stozek sitzt im Rollstuhl und wartet an einer Haltestelle. Der Bus kommt, hat aber keine Rampe für Rollis oder Kinderwagen. „Warten Sie doch auf den nächsten Bus“, sagt der Fahrer, „vielleicht hat der eine Rampe.“ Dann fährt er los. Nach 100 Metern stoppt der Bus wieder. Fahrgäste steigen aus und rufen Imma Stozek zu: „Kommen Sie, das schaffen wir irgendwie.“ Dieses frustrierende und ermutigende Erlebnis hat die Rollstuhlfahrerin beim Fachtag „Inklusion – Mobilität und Sport“ im Esslinger Landratsamt erzählt. Es zeigt, welche Hürden sich täglich behinderten Menschen stellen und wie schnell sich manche beiseite räumen ließen, wenn Menschen einfach handeln. „Am öffentlichen Nahverkehr hängt viel Leben und Freiheit“, fasst Imma Stozek zusammen.


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