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In Menschenwürde sterben können

06.09.2006 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spenden von Licht der Hoffnung veränderten in der Tuberkuloseklinik von Sewastopol einiges

Dass die Aktion Licht der Hoffnung akute Not lindert, ist wunderschön. Aber mindestens ebenso wichtig (und erfreulich) ist es ab und an auch, wenn es gelingt, das Bewusstsein von Menschen zu verändern.

Ganz toll ist das zum Beispiel in der Tuberkuloseklinik von Sewastopol zu spüren. Dort werden die Aidskranken der Stadt auf der Krim betreut. Und es werden immer mehr. 175 Neuinfektionen hat Natalia Arkadowa, Epidemiologin in Diensten des Gesundheitsamts, im vergangenen Jahr gezählt. Mit anderen Worten: Alle zwei Tage steckte sich 2005 in der 380 000-Einwohner-Stadt ein Mensch mit dieser Seuche unserer Zeit an.

Heuer waren es in den ersten 231 Tagen bis zum Gespräch mit der Nürtinger Delegation schon 169: Schon Ende August war mithin die Zahl der Neuerkrankungen des Vorjahrs schon erreicht, der Schnitt auf nicht mal eineinhalb Tage von einer neuen Meldung zur anderen gesunken das muss die Alarmglocken schrillen lassen. Und tut es auch.


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