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In der Unterwelt der Alb

15.11.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gästeabend der Arge Höhle und Karst stieß auf reges Interesse – Im Mittelpunkt stand die Hessenhauhöhle

GRABENSTETTEN (pm). Strahlende Gesichter bei den Veranstaltern: Die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Höhle und Karst Grabenstetten hatte zum Gäste- und Informationsabend geladen, und 350 Höhleninteressierte gingen in der Falkensteinhalle zu Grabenstetten mit auf eine virtuelle Reise in die „fantastische Unterwelt der Alb“.

Höhepunkt des Abends war zweifelsohne eine „Forschungsreise“ durch die Hessenhauhöhle, deren Eingang eine etwa zwei Kilometer südlich von Berghülen gelegene Doline bildet.

Nach Entdeckung eines auffälligen Luftzuges im Mai 2005 gruben hier seit Januar 2006 Höhlenforscher der Arbeitsgemeinschaft Blaukarst einen 130 Meter tiefen Schacht, um schließlich Ende März 2011 den Zustieg zu einem bis dahin unbekannten Höhlenfluss freizulegen, berichtete Jens Freigang. Die Arbeitsgemeinschaft Blaukarst ist ein Verbund von 60 Mitgliedern aus vier Höhlenvereinen, darunter der Arge Grabenstetten.

Die Hessenhauhöhle ist mittlerweile nicht nur die tiefste Höhle der Alb, mit 2444 Metern vermessener Gänge zählt sie auch zu den größeren Karstobjekten. Und welche Dimensionen dabei die Hallen und Flussläufe annehmen, das zeigte in eindrucksvollen Aufnahmen ein Film von Uwe Krüger, der durch prächtige Bilder von Andreas Schober und Wieland Scheuerle ergänzt wurde.


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