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In Bad Urach soll wieder gebohrt werden

21.06.2021 05:30, Von Simon Wagner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadt will brachliegende Bohrungen reaktivieren und unter anderem für Energiegewinnung nutzen

Auf der Suche nach ausreichend Thermalwasser soll ab August bis Ende Oktober in Bad Urach gebohrt werden. Nicht nur die Albthermen, sondern auch ein Nahwärmenetz könnten so gespeist werden.

BAD URACH. Läuft alles nach Plan, dann geht es ab August in die Tiefe. Die Stadt plant die Wiedererschließung des untergründigen Muschelkalks durch die derzeit brach liegenden Tiefenbohrungen III und IV unweit des Kurgebiets. Man erhofft sich, dort auf ausreichend Thermalwasser zu stoßen. Das in dieser Tiefe rund 57 Grad heiße Wasser soll die Thermalwasserversorgung der Albthermen sicherstellen und die bis heute im Gebrauch befindlichen, aber brüchig gewordenen Tiefenbohrungen I und II ersetzen.

Hierfür sollen die Bohrungen III und IV, die in eine Tiefe von 2,8 und 4,4 Kilometer reichen, teilverfüllt werden und ein seitlich abgelenkter Bohrkopf in einer Tiefe von etwa 630 bis 710 Metern in den dort liegenden oberen Muschelkalk eindringen.

Ein diffiziles Vorhaben, das nur wenige Unternehmen ausführen können. Entsprechend genau hat sich die Verwaltung, beraten durch das Ingenieurbüro Hydro-Data, die beiden Unternehmen angesehen, die sich im Rahmen der Ausschreibung gemeldet hatten. Die Wahl fiel nach Durchsicht verschiedenster Kriterien – auch abseits des Preises – auf die H. Anger’s Söhne Bohr- und Brunnenbaugesellschaft.


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