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Impfung gegen Masern

03.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Nur 79 Prozent der Grundschüler im Landkreis Esslingen sind vollständig gegen Masern geimpft. Das sind sieben Prozent mehr als im baden-württembergischen Durchschnitt, so die Techniker Krankenkasse (TK) in Esslingen. Um gegen Masern vollständig geschützt zu sein, sind mindestens zwei Masern-Schutzimpfungen nötig: 15 Prozent der Kinder haben jedoch nur die erste Impfung erhalten und weitere sechs Prozent gar keine. Die TK beruft sich auf die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung des Landesgesundheitsamts. Die durchschnittliche Impfrate im Ländle beträgt 72 Prozent. Damit ist sie nicht hoch genug, um eine lokale Masern-Epidemie, wie aktuell in Nordrhein-Westfalen, zu verhindern. Diese hatte sogar zu einer Reisewarnung der panamerikanischen Gesundheitsbehörde während der Fußball-WM geführt. Gerade bei leicht übertragbaren Krankheiten wie Masern ist es wichtig, eine Impfungsrate von etwa 95 Prozent zu erreichen. Denn Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen wie eine Hirnhautentzündung, liegt bei 1:1000. Für eine umfassende Gesundheitsvorsorge sind Schutzimpfungen unverzichtbar. Eltern sollten auch darauf achten, manche Impfungen auffrischen zu lassen, so Bettina Bruder, Sprecherin der TK in Esslingen, es fallen übrigens keine Kosten für den Impfschutz an, auch keine Praxisgebühr.


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