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Im Stadtkern darf gebaut werden

24.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grünes Licht für Hirschpost-Areal – „Archäologische Verdachtsfläche“

NEUFFEN (psa). Ohne große Aussprache verabschiedete der Gemeinderat am Dienstag den Bebauungsplan „Stadtkern II – 1. Änderung“, der sich hauptsächlich mit der Überbauung des Hirschpost-Areals befasst. Planerin Margarethe Stahl von der Kommunalentwicklung der LBBW stellte der Verwaltung und dem Gremium die lediglich redaktionell überarbeiten Pläne vor.

Von Seiten des Naturschutzes seien überdies noch Änderungsvorschläge eingegangen, so müssten an den Abrissgebäuden Brutkästen angebracht werden, weil dort bedrohte Vogelarten nisteten. Der Abbruch solle außerdem im Winterhalbjahr erfolgen.

Außerdem gingen von Seiten der Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Anregungen bezüglich des Stadtbildes und möglicher archäologischer Funde ein. So grenzt der geplante Bauplatz an zwei Kulturdenkmäler an, das Rathaus und das alte Oberamt in der Paulusstraße 5 und 7. Hier solle insbesondere darauf geachtet werden, dass das Stadtbild nicht beeinträchtigt werde. Der Denkmalschutz mahnte auch Belange der archäologischen Denkmalpflege an – weil sich der Bau auf „archäologischen Verdachtsflächen“ befindet. Wegen der Nähe zu einem merowingischen Gräberfeld und dem ehemaligen oberen Stadtgraben müsse beim Bau mit Funden gerechnet werden.

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