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Hoffnung für Scheufelen

01.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hoffnung für Scheufelen

Papierfabrik bekam Kredit und nimmt Geschäftsbetrieb wieder auf – Auch IPL meldet Insolvenz an

LENNINGEN (pm). Die Papierfabrik Scheufelen hat nach dem Insolvenzantrag am 17. Juli vor Kurzem den normalen Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen. Die Auftragssituation wird positiv beurteilt, beide Papiermaschinen produzieren planmäßig und sorgen für eine termingetreue Lieferbereitschaft.

Die schnelle Rückkehr zur Normalität ist durch einen Massekredit möglich geworden. Scheufelen ist damit wieder handlungsfähig und kann seinen neuen Verpflichtungen aus Lieferung und Leistung nachkommen. Insolvenzverwalter Dr. Jobst Wellensiek beurteilt die Situation optimistisch: Der Markt signalisiere die Chance auf eine Akzeptanz höherer Papierpreise.

Scheufelen werde dem Markttrend folgen und zum 1. September die Preise für die Bilderdruck-Qualitäten BVS und BRO um etwa zehn Prozent erhöhen. Wellensiek wertet dies als wichtigen und notwendigen Schritt für den Ausgleich der in letzter Zeit dramatisch gestiegenen Energie-, Rohstoff- und Transportkosten.

Das Unternehmen, welches auf zwei Papiermaschinen in Oberlenningen rund 290 000 Jahrestonnen hochwertige gestrichene Papiere produziert, beschäftigt derzeit 620 Mitarbeiter. Im Jahr 2007 wurde ein Umsatz von 228 Millionen Euro erwirtschaftet.


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